Am Ende einer Siedlung, an einem der höchsten Punkte im österreichischen Lambach, liegt das Grundstück der Familie Brunner-Krenn. Hier entstand ein neues Wohnhaus direkt neben dem bestehenden Bürogebäude – gemeinsam bilden sie ein harmonisches Gebäudeensemble, in dem Arbeiten und Familienleben gleichermaßen Platz finden.
Die Umgebung ist geprägt von weitläufigen landwirtschaftlichen Grünflächen, die sanft die Topografie nachzeichnen und in einen Waldstreifen übergehen. In Anlehnung an die westlich gelegene Nachbarbebauung entschieden sich die Planer für eine asymmetrische Dachform: Ein Pultdach entwickelt sich durch die Geometrie des Grundrisses im Westen zu einem Satteldach. Die Traufkante des Bürogebäudes dient dabei als höhenmäßige Bezugslinie, wodurch sich beide Baukörper architektonisch aufeinander beziehen.