Im alpinen und besonders im hochalpinen Raum ist Energieautarkie nicht nur wünschenswert, sondern oftmals unverzichtbar. Wo keine zentrale Stromversorgung vorhanden ist, bieten Solarsysteme auf Dächern und Fassaden eine zuverlässige Möglichkeit, die für den Betrieb einer Alpwirtschaft oder einer Schutzhütte benötigte Energie zu erzeugen.
Gerade im Winter spielen Fassadenmodule eine entscheidende Rolle: Sie liefern auch dann verlässlich Strom, wenn die Dachflächen unter Schneemassen liegen.
Die Anforderungen an solche Systeme sind aussergewöhnlich: grosse Temperaturunterschiede, enorme Wind- und Schneelasten, Höheneffekte, Lawinen, Murgänge und Steinschlag müssen berücksichtigt werden. Dazu kommen saisonale Verschattungen durch Gipfel und Schneewächten. Auch die Logistik ist komplex – oftmals muss das gesamte Baumaterial per Helikopter transportiert werden.
Gleichzeitig bietet die Höhe Vorteile: weniger atmosphärische Dämpfung, verstärkte Einstrahlung durch Schneereflexion und eine höhere Effizienz der Module bei tiefen Temperaturen. Diese besonderen Bedingungen machen jedes alpine Projekt zu einer Herausforderung für Architekten und Ingenieure – und erfordern spezielles Wissen sowie erprobte Systemlösungen wie Sunskin.