Die Gelbbauchunke ist ein kleiner Frosch mit einer leuchtend gelben Warnfarbe am Bauch. Er lebt bevorzugt in lehmigen Pfützen und Kleintümpeln. Ist die Wasserfläche grösser als ein bis zwei Quadratmeter, wird dies gefährlich für die Gelbbauchunken. Dann wird die Wasserfläche auch für andere Arten attraktiv. Libellen legen ihre Eier ab und fressen die Unkenlarven, erklärt Marco Sacchi, Gründer und Geschäftsführer des Schweizer Vereins Naturnetz. Je mehr die Landschaft reguliert wird, desto seltener werden solche Kleinstgewässer und desto kleiner die Bestände. In Deutschland, Österreich und der Schweiz steht die Gelbbauchunke bereits auf der roten Liste. Nun will Marco Sacchi mit seinem Verein solche Kleinstgewässer künstlich erschaffen. Zusammen mit Swisspearl hat er eine Wanne aus Faserzement entwickelt, die organisch geformt ist, mit einer flach auslaufenden Uferkante. Das entspricht in Grösse, Form und Haptik den Bedürfnissen der Gelbbauchunke. Die schalenförmigen Wannen sind leicht und können von nur einer Person über Kopf längere Strecken getragen werden. Da die Wannen oft an nur fussläufig erreichbaren Orten eingebaut werden, ist dies gemäss Sacchi ein Vorteil von Faserzement. Die Schalen sind stabil, frostsicher und aus einem natürlichen Material. Dies ist ein weiteres Argument für Faserzement, denn im Naturschutzgebiet und im Wald dürfen keine künstlichen Materialien wie zum Beispiel Kunststofffolien installiert werden.