Die Erweiterung des Sportzentrums Klosters fügt sich als klar strukturierter Baukörper mit zwei Satteldächern selbstverständlich in das Ortsbild ein. Die Gebäudehülle vereint robuste, farbige Solarmodule an der Fassade mit vertikalen Holzlattungen aus lasiertem, sägerohem Fichtenholz. Dieses Zusammenspiel vermittelt zwischen der technischen Präzision der Solarmodule und der handwerklichen Tradition des alpinen Bauens. Die Solarmodule verleihen der Anlage eine markante, schimmernde Oberfläche, die sich je nach Lichtverlauf verändert und zugleich Energie erzeugt. Ein umlaufender Betonsockel verankert das Ensemble im Gelände, nimmt die Topografie auf und schützt die Holzkonstruktion.