Die Kirche in Herzogenbuchsee präsentiert sich als klar strukturierter Baukörper mit einer präzise ausgeführten Fassade aus Swisspearl-Faserzement im traditionellen Rundschindelformat. Das feine Spiel von Licht und Schatten verleiht der zweifarbigen Hülle Tiefe und betont den sakralen Charakter des Gebäudes. Im Zuge der Sanierung wurde die monolithische Wirkung des ursprünglichen Bauwerks von 1978 gestärkt, die Erschliessung neu organisiert und das Obergeschoss erweitert. Grosszügigere Innenräume, ein neues Oblicht und die Erneuerung der Haustechnik machen das Gebäude funktional, energetisch zeitgemäss und architektonisch klar als öffentliches Haus erkennbar.