Das Mehrfamilienhaus in Zürich befindet sich seit Generationen im Familienbesitz. Der Bauherr erzählt, dass sie zunächst nur die Rollläden ersetzen wollten. Dann kam die Idee hinzu, auch die Fenster zu erneuern und schliesslich schlug der beauftragte Unternehmer vor, Solarpaneele in die Fassade zu integrieren. Aus einem ursprünglich kleinen Eingriff wurde eine umfassende Renovation.
Die Stadt Zürich hatte für die Solarpaneele klare Vorgaben: Sie durften auf keinen Fall schwarz sein. Da das Haus bereits eine graue Faserzementfassade hatte, entschied sich die Bauherrschaft erneut für Grau. Aus der Palette mehrerer Grautöne, die Swisspearl für die Solarpaneele anbietet, wählte man ein dunkleres Grau, weil der Energieeintrag bei dunkleren Farbtönen höher ist als bei hellen.
Wie breite Bänder umschliessen nun grossformatige Faserzementplatten und Solarpaneele in demselben Grauton einander abwechselnd das Gebäude. Der Unterschied ist je nach Lichtsituation kaum wahrnehmbar und verleiht dem Haus ein ruhiges, geschlossenes Erscheinungsbild. Mithilfe der Ergänzungsplatten aus dem Swisspearl-Sortiment konnten auch die Anschlüsse an die Balkone sauber ausgeführt werden – ein Detail, das bei Solar-Fassaden oft unterschätzt wird. Das Haus verfügt über eine Batterie und eine Wärmepumpe, um den erzeugten Strom zu speichern und direkt zu nutzen. „Wir wohnen selbst in dem Haus und haben einen Schalter, den wir einfach umlegen können, um bei einer Mangellage den vollen Nutzen der Solarzellen für unsere Wohnung zu nutzen ", erzählt der Bauherr.